Eine Woche "My own BOSS"

Ich wünsche dir einen wunderschönen Start in die Woche. Ja - es ist Montag morgen. Und ich wünsche es dir trotzdem. 

 

Trotzdem? Nun ja - ich spreche da aus Erfahrung. So ein Montag morgen kann/muss nicht unbedingt wunderschön sein. Das Wochenende ist zu Ende. Du hast 2 Tage genau das gemacht, worauf du Lust hast und sitzt jetzt wieder an deinem Arbeitsplatz, obwohl du eigentlich gerne wo anders wärst. Statistisch gesehen ist der Montag, der Tag, an dem die meisten Menschen Websiten wie „Jobscout“, „Monster“ oder sonstige Stellenausschreibungen besuchen. 

 

Ganz ehrlich - das ist auch der Grund, warum ich Montags meine Blogeinträge veröffentliche. Warum? Ganz einfach - um dir zu zeigen, dass du auch den Rest der Woche etwas machen solltest, was dich glücklich macht. (Denk an deine Liste. :))

 

Mir ist es mittlerweile egal, wie der Tag heißt, den ich gerade genieße. Ich plane jeden Tag so, dass er für mich wie ein Wochenende ist. Ein Tag voller Dinge, die ich gerne mache. 

 

Was ist in der letzten Woche bei mir passiert??? Eine Woche „my own boss“. Eine Woche SELBSTSTÄNDIG. Meine beste Freundin hat mich vor ein paar Tagen gefragt: „Und, wie fühlt es sich an? Wie ist es?“ Ehrlich gesagt, ist es sehr schwer zu beschreiben. Ganz klar - es ist toll. Es fühlt sich ein bisschen wie Urlaub an - nur besser. Wobei genau das natürlich auch ein wenig gefährlich ist. Diese gewonnene Freiheit kann dich sehr schnell dazu verleiten auch nur Dinge zu tun, die du aus deinem Urlaub kennst. Dich mit Freunden treffen, ins Kino gehen, vor den Fernseher legen, auszuschlafen usw.  So wirst du allerdings dich und deinen neuen Job nicht voran bringen. Der Begriff SELBSTSTÄNDIG ist schließlich nicht zufällig gewählt. Für mich bedeutet er, dass ich mich SELBST und vor allem STÄNDIG dazu motiviere, mich mit meinem neuen Job zu beschäftigen. (Ich gebe zu - die Motivation ist aktuell so groß, dass es von alleine funktioniert. Aber man weiß ja nie, wie es sich zukünftig entwickelt.) 

 

Also brauchte ich ganz klar ein Konzept und eine to-do-Liste. Glaub mir, die Liste ist lang. :) Aber jeden Punkt habe ich mit großer Freude und einem Lächeln im Gesicht aufgeschrieben. 

 

Zu Beginn habe ich mich gefragt. Wie fange ich an? Mit was fange ich an? Wie viele Stunden arbeite ich am Tag? Wann beginne ich mit meiner Arbeit? Brauche ich überhaupt eine feste Arbeitszeit?….und und und…. Es ist schon eine große Umstellung. Schließlich war ich 12 Jahre in einem großen Unternehmen, in dem mir IMMER jemand gesagt hat, wann ich was und vor allem in welcher Zeit zu erledigen hatte. Dennoch wollte ich, dass ich zu Beginn direkt einen geregelten Arbeitsablauf habe. Heißt, ich mache jeden morgen Sport, meditiere (bzw. visualisiere) danach und setze mich danach in „mein Büro“ oder fahre zu meinen Shootings. Eine konkrete Arbeitszeit habe ich mir jedoch nicht gesetzt - ist es dem Beruf auch nicht wirklich empfehlenswert. Und wenn ich Abends um 23.00 Uhr gerne noch etwas umsetzen möchte, dann mache ich das. 

 

 

Ich habe mir einen großes Wandkalender organisiert (s. Bild) in dem ich jeden Monat, jeden Tag direkt sehen kann, was ich wichtiges und tolles zu erledigen habe. (Es ist nicht mein einziger Kalender - keine Sorge. :-)) Er hängt direkt neben meiner Eingangstür, sodass ich jeden Tag beim Verlassen meiner Wohnung und beim Zurückkehren sehe, was in den nächsten Tagen ansteht. Glaub mir - das motiviert.  


In diesem Sinne wünsche ich dir einen wunderschönen Montag, einen wunderschönen Dienstag und eine wunderschöne Woche. :-)